Symptome der Wechseljahre erkennen CLAV

Wechseljahre und ihre Symptome – so erkennst du die Prämenopause

So wie die Pubertät der Start in einen neuen Lebensabschnitt ist, so sind es auch die Wechseljahre. Jedoch leiden viele Frauen in dieser Zeit unter verschiedenen Beschwerden. Erfahre hier mehr über die Wechseljahre, Symptome und der Verwechslungsgefahr mit Krankheiten.

Typische Symptome der Wechseljahre

Mit etwa Mitte 40 beginnen bei den meisten Frauen die Wechseljahre, auch Prämenopause genannt. Doch prinzipiell können sie auch deutlich früher und später einsetzen. Das variiert von Frau zu Frau stark. Rund ein Drittel kommt ohne störende Wechseljahresbeschwerden durch diese Zeit. Andere Frauen haben starke Symptome, die sie im Alltag einschränken. Die Wechseljahre fallen somit sehr verschieden aus und hängen stark vom individuellen Hormonhaushalt ab. Doch welche Symptome sind prinzipiell möglich?

Zyklusstörungen

Die Menopause ist die letzte Menstruation einer Frau. Der Körper kann jedoch nicht von heute auf morgen umstellen, sondern durchläuft einen langsamen Prozess, die Wechseljahre. Nach und nach wird die Produktion von Östrogen und Gestagen reduziert. Somit kann es zu einem unregelmäßigen und veränderten Zyklus kommen. Auch starke oder deutlich längere Blutungen sowie Zwischenblutungen sind in den Wechseljahren typisch.

Verstärkte Menstruationsbeschwerden

Auch wenn du bisher keine Beschwerden vor der Menstruation hattest, können nun Symptome wie Kopfschmerzen, Brustspannen oder Wassereinlagerungen auftreten. Die Veränderung der Hormone sind hierfür verantwortlich. Mit einer gesunden Ernährung gehst du gegen Wassereinlagerungen vor. Wie das funktioniert, erfährst du hier: Körper entwässern: 7 Tipps, was du tun kannst!

Schwindel

Die hormonelle Veränderung wirkt sich gelegentlich auf den Gleichgewichtssinn im Ohr oder auf das Kreislaufsystem aus. Die Folgen sind Schwindel, Übelkeit bis hin zu Erbrechen und Ohnmacht. Meist treten diese Beschwerden im Zusammenhang mit Hitzewallungen auf. Für Betroffenen ist der Schwindel sehr unangenehm und nicht kontrollierbar. Wenn du davon betroffen bist, solltest du die Ursache bei einem Arzt oder einer Ärztin abklären lassen. Ausreichend Wasser trinken und den Kreislauf durch Bewegung auf Trab zu halten, ist gegen diese Wechseljahresbeschwerden nützlich.

Hitzewallungen

Die fliegende Hitze ist das bekannteste Wechseljahre Symptom. Betroffene überkommt drei bis 20-mal pro Tag eine Hitzewallung. Starkes Schwitzen, Röstungen auf der Haut, ein Druckgefühl im Kopf oder gar eine nicht mehr klare Wahrnehmung der Umgebung sind dadurch möglich. Hitzewallungen machen die Wechseljahre für viele Frauen unerträglich, da sie das ständige Schwitzen und unangenehme Gefühl in ihrem Alltag beeinträchtigt. Erfahre hier 5 Tipps bei Hitzewallungen in den Wechseljahren.

Schlafstörungen

Selbst der Schlaf wird von den Wechseljahren verändert. Häufiges Aufwachen durch Hitzewallungen stört die nächtliche Ruhe und kann zu weniger Tiefschlaf führen. Einige Frauen leiden auch an Einschlafproblemen. Insgesamt können diese Schlafstörungen ganz schon auslagen und dein Energielevel am Tag einschränken. Gedächtnisprobleme kommen durch den Schlafmangel, aber auch durch den abfallenden Östrogenspiegel selbst hinzu.

Veränderte Haare, Haut und Knochen

Östrogen erfüllt im Körper verschiedene Aufgaben: Es sorgt für eine gute Feuchtigkeit der Haut und lässt diese glatt erscheinen. Nimmt der Östrogengehalt durch die Wechseljahre ab, kann die Haut faltig und dünner werden. Zudem steigt der relative Gehalt an Testosteron an. Das kann den Haarwuchs verändern. Einerseits ist Haarausfall und andererseits ein Damenbart möglich.

Östrogen hemmt zudem den Knochenabbau. Wird nun weniger von dem Hormon gebildet, leiden die Knochen und eine Osteoporose (Knochenschwund) wird wahrscheinlicher. Achte daher ab den Wechseljahren besonders auf Kalzium und Vitamin D in deiner Ernährung.

Gewichtszunahme

Häufig nehmen Frauen in der Zeit der Wechseljahre zu. Die Ursache ist der altersbedingt sinkende Grundumsatz. Das bedeutet, bei gleicher Kalorienzufuhr wie zuvor nimmst du zu, denn der Körper benötigt weniger Energie. Hauptsächlich wird bei den Muskeln gespart. Die Muskelmasse geht zurück und das Fettgewebe wächst. Mit vermehrter Bewegung und einer eiweißreichen Ernährung kannst du gegensteuern. Übrigens, diese Beschwerde hat nichts mit der Veränderung der Hormone zu tun, sondern liegt am Alter. Männer sind genauso wie Frauen von einem sinkenden Grundumsatz betroffen.

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    Veränderung der Schleimhäute

    Während der Wechseljahre und auch nach der Menopause sind einige Schleimhäute im Körper weniger gut durchblutet. Besonders betroffen ist die Schleimhaut der Vagina, denn hier nimmt zudem die Schleimproduktion im Gebärmutterhals ab. Typische Symptome sind Juckreiz und vermehrte Infektionen. Ebenso können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr vorkommen.

    Psychische Verstimmungen und Reizbarkeit

    Hormonelle Veränderungen gehen häufig mit einer gesteigerten Reizbarkeit und einem erhöhten Risiko für depressive Verstimmungen einher. Östrogen sorgt üblicherweise für gute Stimmung. Nimmt dieses Hormon während der Wechseljahre ab, kann es zu Stimmungsschwankungen, Unwohlsein und Ähnlichem führen. Bei manchen Frauen kann der veränderte Östrogenspiegel zu Depressionen führen. Bist du davon betroffen, dann benötigst du professionelle Hilfe. Dein Arzt oder deine Ärztin ist eine gute erste Anlaufstelle.

    Achtung: Verwechslungsgefahr der Symptome

    In der Zeit der Wechseljahre können dich viele verschiedene Beschwerden plagen. Häufig werden daher Anzeichen von Krankheiten nicht erkannt, denn sie werden automatisch den Wechseljahren zugeschrieben. Beispielsweise deuten vaginale Blutungen auch auf Gebärmutterkrebs hin. Die regelmäßige gynäkologische Krebsvorsorge solltest du daher nicht ausfallen lassen. Hormonelle Veränderungen, die mit einer Gewichtszunahme, Müdigkeit und unregelmäßiger Menstruation einhergehen, sind auch Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion. Hitzewallungen sind ebenfalls Symptom einer Histaminunverträglichkeit. Für dich bedeutet dies, dass du nicht alle Beschwerden der Wechseljahre und Menopause einfach hinnehmen solltest. Beobachte deinen Körper genau, kommt dir etwas ungewöhnlich vor, dann suche Rat bei einem Mediziner oder einer Medizinerin.

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    Wechseljahre - nicht nur eine Angelegenheit von Frauen

    Nicht nur Frauen kommen in die Wechseljahre, sondern auch Männer. Dies wird zwar häufig kontrovers diskutiert, denn bei Männer fehlt ein ausschlaggebendes Ereignis wie die Menopause, jedoch nimmt der Testosterongehalt mit steigendem Alter ab. Das äußert sich in ähnlichen Symptomen wie die Wechseljahre bei Frauen. Mit etwa 40 bis 50 Jahren nimmt die Hormonbildung auch bei Männern ab. Beschwerden wie Reizbarkeit, Gelenk- und Gliederschmerzen, Erektionsstörungen, Müdigkeit, aber auch Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schwindel und innere Unruhen machen sich bemerkbar. Hilfreich sind eine ausgewogene Ernährung, ein aktiver Lebensstil und eine gute Stressbewältigungsstrategie. Aber auch für Männer gilt: Sind die Beschwerden übermäßig, sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden, um der Ursache nachzugehen und mögliche Krankheiten auszuschließen.

    Sowohl Frauen als auch Männer sollten die Wechseljahre nicht nur als anstrengende Zeit wahrnehmen, denn es beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Freu dich über deine neuen Freiheiten und nutze diese für positive Veränderungen.

    Quellen:

    • https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/wechseljahre/moegliche-beschwerden-in-den-wechseljahren/
    • https://frauenseiten.bremen.de/blog/wechseljahre-und-ihre-verwechslungsgefahr/
    • https://wechseljahre-verstehen.de/wechseljahre/
    • https://dualdiagnosis.org/de/ratgeber/wechseljahre-mann/#:~:text=Die%20Wechseljahre%20beim%20Mann%20treten,Durchschnitt%20bei%207%2C5%20Jahren.
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