Funktion, Bedarf und Mangel von Jod CLAV

Jod kaufen: Das solltest du über Funktion, Bedarf & Jodmangel wissen

Jod und Schilddrüse sind ein untrennbares Paar. Zusammen regulieren sie viele Körperfunktionen. Doch fehlt das Spurenelement, dann kommt der Organismus ins Straucheln. Erfahre hier alles zu Jod, seiner Funktion, dem Bedarf, Jodmangel und wann Jod kaufen wirklich sinnvoll ist.

Was ist Jod?

Jod ist ein essenzielles Spurenelement für den menschlichen Körper. In der Natur kommt es hauptsächlich in den Ozeanen vor. Da der Körper Jod nicht selbst bilden kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Jod hat eine Schlüsselfunktion für deine allgemeine Gesundheit. Es ist Bestandteil der lebensnotwendigen Schilddrüsenhormone. Dadurch hat es Einfluss auf die normale Funktion vieler Stoffwechselprozesse im Körper. Ein Jodmangel kann deshalb zu vielseitigen und ernst zu nehmenden Symptomen führen. Aber wie du gleich erfahren wirst, ist auch eine Überdosierung von Jod problematisch.

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Jod- Funktion: Was macht Jod im Körper?

Die Schilddrüse benötigt Jod, um die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T3) und Trijodthyronin (T4) zu bilden. Durch diese Hormone reguliert die Schilddrüse verschiedene essenzielle Stoffwechselprozesse. Die Hormone beeinflussen somit zum Beispiel:

  • den Energiestoffwechsel
  • die intellektuelle Leistungsfähigkeit
  • das normale Wachstum und die Entwicklung des Gehirns bei Föten und Kindern
  • die Fruchtbarkeit von Frau und Mann
  • die Erhaltung normaler Haut 
  • den Herzrhythmus und Blutdruck

Jod unterstützt also die normale Schilddrüsenfunktion. Ist der Jodhaushalt aus dem Gleichgewicht, kann der ganze Körper außer Balance geraten.

Wie macht sich ein Jodmangel bemerkbar?

Deutschland gilt als sogenanntes Jodmangelland. Das liegt an der geringen Menge Jod in den deutschen Böden. Eine Langzeitstudie des Robert-Koch-Instituts ergab für 2019, dass etwa 30 Prozent der Erwachsenen und 44 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland weniger Jod als empfohlen zu sich nehmen.

Da Jod für viele Stoffwechselprozesse wichtig ist, kann eine schlechte Jodversorgung weitreichende Folgen haben. Die Schilddrüse kann Jod zwar bis zu drei Monate speichern. Daher kommt sie für einige Wochen mit wenig Jod aus. Mangelt es der Schilddrüse jedoch über eine längere Zeit an dem Spurenelement, kann sie sich vergrößern. Dies wird als Kropf oder Struma bezeichnet. Dadurch versucht die Schilddrüse eine größere Menge an Schilddrüsenhormonen herzustellen. Bei anhaltendem Jodmangel gelingt das nicht. Die Folge ist eine Schilddrüsenunterfunktion.

Es ist ein schleichender Prozess bis zu einer vergrößerten Schilddrüse und einer schwerwiegenden Unterfunktion. Insgesamt sind die Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion jedoch vielfältig. Deshalb ist es teils knifflig, von ihnen auf einen Jodmangel zu schließen. Diese Anzeichen können auf einen Jodmangel hindeuten:

  • Antriebslosigkeit und Müdigkeit
  • trockene, blassgelbe Haut oder trockenes, brüchiges Haar
  • körperlicher und geistiger Leistungsabfall
  • langsamer Herzschlag
  • depressive Verstimmungen Gewichtszunahme oder Verstopfungsneigung
  • abnehmende Fruchtbarkeit und Potenz
  • niedrige Kältetoleranz

Bedarf: Wie viel Jod ist gut für dich?

Um einem Jodmangel vorzubeugen, ist die richtige Menge Jod in der Ernährung entscheidend. Wie viel Jod du am Tag zu dir nehmen solltest, verändert sich im Laufe des Lebens. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), dass Säuglinge täglich 40 bis 80 Mikrogramm Jod aufnehmen sollten. Kinder benötigen je nach Alter täglich zwischen 100 und 200 Mikrogramm des Mineralstoffs. Erwachsene sollten 200 Mikrogramm Jod zu sich nehmen. Einen erhöhten Jodbedarf haben Frauen während der Schwangerschaft (230 µg/Tag) und der Stillzeit (260 µg/Tag). Ab 50 Jahren braucht der Körper täglich nur noch 180 Mikrogramm Jod.

Jod-Überdosierung: Wann ist es zu viel des Guten?

Das Prinzip ‘viel hilft viel’ trifft bei dem Spurenelement nicht zu. Ist die Jodzufuhr zu hoch, kann das ebenso schwerwiegende Folgen haben wie ein Jodmangel. Besonders bei einer bisher nicht entdeckten Schilddrüsenerkrankung wie Hashimoto-Thyreoiditis ist zu viel vom Spurenelement gefährlich. Also ist der maximale Grenzwert für eine tägliche Jodzufuhr mit 500 Mikrogramm vorsorglich relativ niedrig gewählt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Überdosierung ist in Deutschland bei einer normalen Ernährung gering. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Der übermäßige Verzehr stark jodhaltiger Lebensmittel wie Meeresalgen oder Meeresfrüchte kann rasch zu einer Überdosierung führen.

Auf gut Glück Jod in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu dir zu nehmen, ist also nicht empfehlenswert. Bei einem Verdacht auf einen Mangel solltest du deinen Jodbedarf ärztlich abklären und kontrollieren lassen. Dabei ist es auch sinnvoll, gleich die Schilddrüse mit zu überprüfen.

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Hast du ein erhöhtes Risiko für einen Jodmangel?

Bestimmte Umstände führen zu einem erhöhten Risiko, einen Jodmangel zu entwickeln. So haben Frauen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit einen größeren Jodbedarf als gewöhnlich. Denn sie ernähren sich und ihr Baby. Für ihre eigene Gesundheit und die gesunde Entwicklung des Kindes sollten sie deshalb sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit auf eine ausreichende Jodzufuhr achten.

Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, neigen dazu, einen Jodmangel zu entwickeln. Vielen tierischen Produkten wie Milch, Käse oder Fleisch wird Jod beigegeben. Und auch Fisch als wichtige Jodquelle fällt weg. Eine salzarme Ernährung ist eigentlich sehr gesund. Jedoch ist Jodsalz in Deutschland ein wichtiger Jodlieferant. Die Einnahme von jodhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln kann also sinnvoll sein, wenn du diese Lebensmittel nicht oder nur sehr selten isst.

Lesetipp:

Trinkst du sehr viel, treibst viel Sport oder schwitzt aus anderen Gründen stark, solltest du auch deinen Jodhaushalt im Blick behalten. Denn über Schweiß und Urin verliert der Körper Jod.

Was sind natürliche Jodquellen?

Je nachdem, in welcher Lebenssituation du dich befindest oder welchen Lebensstil du pflegst, ist es leichter oder schwieriger, ausreichend Jod über die Ernährung zu dir zu nehmen. Aber auch dein Wohnort spielt eine Rolle, denn das Spurenelement gelangt über Böden und Wasser in die Nahrung. In Küstenregionen ist die Jodversorgung in der Bevölkerung deshalb durchschnittlich besser als etwa in den Bergen. Trotzdem trägst du schon durch eine bewusste Ernährung dazu bei, deinen Körper mit Jod zu versorgen. Gute Jodlieferanten sind diese Lebensmittel:

  • Seefisch (Kabeljau, Seelachs oder Scholle)
  • Meerestiere (Krabbe, Hummer, Miesmuscheln)
  • Milchprodukte
  • Ei
  • Spinat
  • Getreide
  • Meeresalgen
  • Jodsalz

Achtung: Bei manchen Algensorten ist der Jodanteil pro Gramm jedoch so hoch, dass Vorsicht geboten ist. Diese solltest du nur sehr selten und in kleinen Mengen essen, weil du Jod sonst schnell überdosiert.

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Fazit: Funktion, Bedarf, Mangel und Jod kaufen

Jod spielt für die Funktion der Schilddrüse eine bedeutende Rolle. Der tägliche Bedarf ist vom Alter und weiteren Faktoren abhängig. Kannst du diesen nicht decken, dann sind unspezifische Symptome wie Müdigkeit mögliche Anzeichen. Das ist nicht immer leicht zu erkennen. Dennoch solltest du nicht einfach Jodtabletten einnehmen. Jod kaufen macht vor allem dann Sinn, wenn du aufgrund deiner Ernährung nur sehr wenig Jod zu dir nimmst. Auch wenn dein Jodbedarf erhöht ist oder du vermehrt Jod verlierst, kann der Kauf von Jodkapseln für dich sinnvoll sein. Alternativ kannst du dich durch eine bewusste Ernährung um deine Jodversorgung kümmern. In jedem Fall solltest du diese Entscheidungen nur in Absprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin treffen.

Quellen:

  • https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/nahrungsergaenzung-naehrstoffe/nem-jod-iod
  • https://www.aok-bv.de/presse/medienservice/ratgeber/index_23062.html
  • https://www.bfr.bund.de/de/jodversorgung_in_deutschland_wieder_ruecklaeufig___tipps_fuer_eine_gute_jodversorgung-128626.html
  • https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/
  • https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/jodmangel-das-sind-die-symptome/
  • https://www.klartext-nahrungsergaenzung.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/jodversorgung-ist-in-deutschland-wieder-ruecklaeufig-8159
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