Flavonoide Wirkung Pflanzliches Mittel gegen Venenleiden

Flavonoide – Wirkung & pflanzliches Mittel gegen Venenleiden

Schwere Beine nach einem langen Arbeitstag, kleine blaue Flecke an den Beinen oder gar Krampfadern, die dich stören? Viele Menschen, insbesondere Frauen, kennen diese Symptome nur zu gut. Doch was macht die müden Beine wieder fit? Sind pflanzliche Mittel gegen Venenleiden hilfreich? Erfahre es hier.

Besenreiser, Krampfadern und Co. – nur optische Makel oder gesundheitliches Risiko?

Die Venen sind zusammen mit den Arterien wichtiger Bestandteil des Blutkreislaufs im Menschen. Sie führen das Blut vom Körper zurück zum Herzen. Im Vergleich zu den Arterien arbeiten die Venen häufig gegen die Schwerkraft. Besonders der Weg von den Füßen bis zum Herz zurück ist eine enorme Leistung. Venenklappen und die sogenannte Muskelpumpe der Beinmuskulatur helfen dabei, doch wenn diese nicht mehr einwandfrei funktionieren, staut sich das Blut in den Beinen.

Schwere Beine und geschwollene Knöchel sind häufig erste Beschwerden von einer Venenschwäche. Und diese kann gefährlich werden: Fließt das Blut zu langsam zurück, dann dickt es ein. Die Folge kann eine schmerzhafte Venenentzündung sein. Ein Klappendefekt führt zu einem permanenten Blutrückstrom. Es entstehen Gerinnsel, welche die Vene blockiert. Löst sich ein solches Gerinnsel in der Vene und gelangt in die Lunge, ist eine Lungenembolie möglich. Das bedeutet höchste Lebensgefahr.

Es wird klar, dass Krampfadern und andere Venenerkrankungen nicht nur Schönheitsmakel sind, sondern zu gefährlichen Erkrankungen führen können. Daher solltest du mit spürbaren Symptomen wie schweren Beinen, Juckreiz oder Schmerzen zum Arzt oder zur Ärztin gehen. Auch sichtbare Symptome wie Krampfadern und Besenreiser deuten auf Probleme der Venen hin.

Aber keine Sorge, die meisten Besenreiser sind erst mal harmlos. Sie kommen sogar bei gut 60 Prozent der Bevölkerung vor. Diese Unterform der Krampfadern können jedoch auch erste Anzeichen von tiefer liegenden Venenleiden sein. Übrigens Besenreiser entstehen zwar vermehrt an den Beinen, das ist aber kein Muss. Prinzipiell sind sie auch an anderen Körperstellen wie den Armen möglich.

Flavonoide von CLAV und ihre Wirkung für die Venen

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Was sind eigentlich Flavonoide?

Sekundäre Pflanzenstoffe gibt es viele. Schätzungen zufolge etwa 100.000 unterschiedliche. Pflanzen bilden diese Stoffe in geringen Mengen als Farb- und Duftstoffe, zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen oder als Wachstumsregulatoren. Sie haben in der Regel eine pharmakologische Wirkung. Daher werden Pflanzen schon seit Jahrtausenden in der Naturheilkunde eingesetzt. Flavonoide auch Bioflavonoide genannt sind eine Unterklasse der sekundären Pflanzenstoffe. Genauer gesagt sind Polyphenole die Stoffgruppe, zu denen die Untergruppe der Flavonoide zählt.

Flavonoide leiten sich von dem lateinischen Wort ‘flavus’ ab, was gelb bedeutet. Denn häufig sind sie für die Farbe von Obst und Gemüse verantwortlich. Hierfür liegen diese Stoffe direkt in den Randschichten der Pflanzen. Ihnen werden eine Vielzahl an gesundheitlichen Wirkungen nachgesagt. Beispielsweise sind Flavonoide aufgrund ihrer chemischen Struktur in der Lage reaktive Sauerstoffspezies (ROS) abzufangen. Vereinfacht gesagt sie sind Antioxidantien. Sie können Vitamin C vor einer Oxidation schützen und prooxidative Enzyme hemmen. Bisher wurden am Menschen antimikrobielle und antivirale Eigenschaften der Flavonoide beobachtet. Einige Flavonoide haben zudem in Versuchen die Entstehung von einem Thrombus verhindert. In Tierversuchen hemmen Flavonoide sogar Krebszellen am Wachstum. Das ist für den Menschen jedoch nicht bestätigt.

Flavonoide: Wirkung als pflanzliches Mittel gegen Venenleiden?

Gegen Beschwerden der Venen gibt es eine ganze Reihe an Maßnahmen, von denen du profitieren kannst:

  • bei Übergewicht
  • eine Gewichtsreduktion
  • statt stehen und sitzen lieber laufen und liegen
  • hochlegen der Beine, um die Schwerkraft zu nutzen
  • Sport, vor allem Ausdauersport
  • Kompression durch Stützstrümpfe
  • Wechselduschen.

Des Weiteren haben sich einige natürliche Venenmittel bewährt. Beispielsweise stuft das ‘Committee on Herbal Medicinal Products’ (Gremium der europäischen Zulassungsbehörde) die Arzneipflanzen rotes Weinlaub und Rosskastaniensamen als ‘bewährte Verwendung’ ein. Verantwortlich für die nützlichen Wirkungen sind verschiedene Flavonoide und Seifenstoffe aus den Pflanzen. Sie wirken antientzündlich, verringern die Durchlässigkeit der Gefäße und schützen allgemein das Veneneptihel. Auch Pflanzenstoffe aus Mäusedorn zeigen in Studien positive Wirkungen auf die Venen. Die Wirkmechanismen dahinter sind jedoch noch nicht bekannt.

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Was ist das Besondere an Citrus Flavonoiden?

Wie der Name Citrus Flavonoide schon vermuten lässt, stammen diese Pflanzenstoffe aus Zitrusfrüchten. Wissenschaftlich zählen viele von ihnen zu den Flavanonen wie Hesperidin aus Orangen oder Naringin aus Grapefruits. Ein weiteres Citrus Flavonoid ist Diosmin. Welches das Venenendothel (Zellschicht an der Innenseite von Blutgefäßen) schützen und so Gefäßschäden vorzubeugen soll.

In einer Studie aus dem Jahr 2020 zeigte sich der Nutzen von Diosmin bei Patienten mit einer Venenthrombose. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die nur die Standardtherapie erhielt, nahm die Versuchsgruppe zusätzlich das Flavonoid über 12 Monate ein. Anschließend waren ihre klinischen Therapieergebnisse und das Ultraschallbild besser als das der Vergleichsgruppe. In anderen Untersuchungen zeigte sich vor allem die Kombination aus Hesperidin und Diosmin als wirksam.

Naringin zeigte sich in einer Studie als wirksames Venenmittel gegen Endothelverletzungen. Von diesem sekundären Pflanzenstoff ist jedoch auch bekannt, dass er Wechselwirkungen mit Arzneimittel auslöst. Wer Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels oder Kalziumkanalblocker einnimmt, sollte daher lieber auf dieses Flavonoid und auch auf Grapefruit verzichten.

Fazit: Wirkung von Flavonoiden als pflanzliche Venenmittel

Viele Menschen sind von Beschwerden der Venen betroffen. Auch wenn hinter Besenreisern und Co. nicht immer ein Hinweis auf eine ernsthafte Venenerkrankung liegt, sollten sie zumindest medizinisch abgeklärt werden.

Bei der Behandlung einer Venenschwäche und anderen Beschwerden kannst du selbst aktiv werden. Eine Gewichtsreduktion, viel Bewegung, Wechselduschen und natürliche Venenmittel haben sich bewährt. Für die Wirkungen der pflanzlichen Heilmittel sind zumeist sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich. Bei Venenleiden zeigt vor allem die Unterklasse der Flavonoide positive Effekte. Für die drei Citrus Flavonoide Naringin, Hesperidin und Diosmin gibt es bereits erste wissenschaftliche Untersuchungen, die einen positiven Effekt nahelegen. Vorsicht: Naringin und einige Medikamente haben Wechselwirkungen.

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Quellen:

  • https://www.apotheken-umschau.de/mein-koerper/herz-gefaesse/beine-in-form-gesunde-venen-707095.html
  • https://venenliga.de/
  • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/nicht-nur-ein-kosmetisches-problem-119857/seite/alle/
  • https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/flavonoide/3056
  • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-362007/den-tag-mit-phytos-besser-durchstehen/
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