5 Lebensmittel gegen Entzündungen

5 Lebensmittel gegen Entzündungen im Körper

Essen gegen Entzündungen? Diese Idee klingt für dich erst mal ungewöhnlich? Tatsächlich können entzündliche Prozesse einen negativen Effekt auf unser Wohlbefinden haben und sind häufig Auslöser von Krankheiten. Mit einer entzündungshemmenden Ernährung kannst du bewussten gegensteuern. Wir verraten dir, welche 5 Lebensmittel gegen Entzündungen wirken und welche du lieber meiden solltest.

Stille Entzündungen und ihr Einfluss auf die Gesundheit

Entzündungen sind Schutzreaktionen des Körpers. Das Immunsystem bekämpft durch eine Entzündung äußere Reize wie Krankheitserreger oder einen Splitter. Akute Entzündungen haben deutliche Anzeichen. Du erkennst sie schnell an einer laufenden Nase, einem schmerzenden Hals oder an geschwollenen, roten oder gar eiternden Wunde. Hast du ein starkes Immunsystem, bemerkst du häufig gar nicht, dass dein Körper erfolgreich gegen Krankheitserreger ankämpft.

Anders ist es bei chronischen Entzündungen. Sie verlaufen schleichend und bleiben meist lange unentdeckt. Denn anfangs merken Betroffene nicht, dass ihr Immunsystem rund um die Uhr im Einsatz ist. Aus dem Englischen übernommen, werden sie deshalb auch “stille Entzündungen” (silent inflammations) genannt. Kommt es zu Symptomen, werden sie nur selten sofort mit einer chronischen Entzündung in Verbindung gebracht. So leiden Menschen mit Dauerentzündungen etwa an:

  • Müdigkeit oder Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsprobleme
  • depressiven Verstimmungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Müdigkeit durch stille Emtzündungen - Welche Lebensmittel helfen?

Problematisch an chronischen Entzündungen ist nicht nur, dass sie das Immunsystem dauerhaft belasten und so an den Kräften der Betroffenen zehren. Sie sind außerdem an der Entstehung von chronisch-entzündlichen Krankheiten beteiligt. Zum Beispiel Rheuma, Diabetes, verkalkten Arterien oder unterschiedlichen Erkrankungen des Verdauungssystems wie Morbus Crohn. Dauerentzündungen können also ernstzunehmende negative Folgen für die Gesundheit haben.

Ursachen chronischer Entzündungen

Forschende erklären die Entstehung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen einerseits über eine genetische Veranlagung. Sind also Eltern oder Großeltern von solchen Erkrankungen betroffen, steigt das Risiko selbst zu erkranken. Andererseits werden belastende Umwelteinflüsse, die Ernährung und der Lebensstil als ausschlaggebend für chronische Entzündungen und Folgeerkrankungen gesehen. Es wird beobachtet, dass in den letzten Jahren besonders in westlichen Industrieländern die Zahl der Menschen, die chronisch-entzündlichen Krankheiten bekommen, stark zunimmt. Fachleute führen das größtenteils auf die Ernährung und den Lebensstil zurück.

So werden Entzündungen durch eine fett- und fleischlastige Ernährung und mit Lebensmittel, die viel Zucker enthalten befeuert. Ebenso fördern Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Stress Dauerentzündungen in unserem Körper und haben eine negative Wirkung auf die Gesundheit. Eine weitere Ursache für chronische Entzündungen ist Übergewicht. Gerade das Bauchfett schüttet Hormone aus, welche entzündungsfördernde Prozesse auslösen können.

Entzündungshemmende Ernährung

Mit diesem Wissen ergibt die Strategie ‘Essen gegen Entzündungen’ viel Sinn. Forschende sind sich einig: Über deine Ernährung und deine Lebensweise kannst du vielen Symptomen und Krankheiten entgegenwirken oder ihnen vorbeugen. Gegen Diabetes und Co. kannst du also aktiv werden und ganz gezielt etwas für dein Wohlbefinden und einen gesunden Körper tun.

Bewegung und Sport sind hierfür wichtig. Denn Sport wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern lässt auch überflüssige Pfunde purzeln. Ebenfalls zentral ist es, ganz bewusst Ruhemomente in den Tag einzubauen, um Stress zu reduzieren.

Clav zeigt entzündungshemmende Lebensmittel

Ein weiterer Entzündungshemmer kann deine Ernährung sein. So kannst du darauf achten, Lebensmittel zu meiden, die Entzündungen fördern. Fleisch, insbesondere Schweinefleisch, enthalten große Menge entzündungsfördernder Stoffe. Eine fleischarme oder vegetarische Ernährung helfen dabei, Entzündungen vorzubeugen.

Auch Zucker und Weißmehlprodukte wie Weißbrot, süße Backwaren oder Fertigprodukte solltest du so wenig wie möglich zu dir nehmen. Ein Grund: Weißmehl und Zucker regen das Wachstum entzündungsfördernder Darmbakterien an. Mit einer abwechslungsreichen Ernährung, die viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse enthält, nimmst du entzündungshemmende Lebensmittel zu dir. Deshalb wird empfohlen, täglich drei Hände voll Gemüse in roher oder gegarter Form und zwei Hände voll Obst zu essen.

Unsere Top 5 Lebensmittel gegen Entzündungen

Zudem gibt es Lebensmittel, die sich durch eine besonders antientzündliche und gesunde Wirkung auszeichnen. Denn sie enthalten Stoffe, die gegen die Entzündungsprozesse im Körper wirken. Hier folgen Tipps und Tricks zu 5 entzündungshemmenden Lebensmitteln:

1. Paprika – Vitamin C-Bombe

Die aromatische und leuchtend rote Paprika ist nicht nur roh und in der Pfanne ein leckeres Gemüse. Rote Paprika ist eine wahre Vitamin C-Bombe. Sie enthält dreimal so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Und das Vitamin fängt freie Radikale im Körper. So trägt es dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und wirkt entzündungshemmend. Weiter leckere Vitamin C-Lieferanten sind Zitrusfrüchte, Sanddorn und Johannisbeeren.

2. Kombucha – probiotisches Lebensmittel

Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht, steigt das Risiko für Entzündungen im Körper. Mit probiotischen Lebensmitteln stärkst du die erwünschten Bakterien in deinem Darm. Kombucha ist nicht nur ein wahrer Klassiker unter den probiotischen Lebensmitteln, sondern auch Trendgetränk, das du mittlerweile in jedem Drogeriemarkt kaufen kannst. Weitere gesunde, probiotische Lebensmittel sind etwa Kefir oder Sauerkraut.

3. Zwiebeln und Lauchgemüse – würzige Sulfide

Zwiebeln und Lauch sind regionale Gemüsesorten, denen eine besonders gesunde Wirkung zugeschrieben wird. Denn neben anderen wertvollen Pflanzen- und Mineralstoffen enthalten sie Sulfide. Diese sekundären Pflanzenstoffe sorgen für den würzigen Geschmack und wirken antientzündlich, antibakteriell und antioxidativ. Die Gemüsesorten sind also hilfreich, um die Selbstheilungskräfte deines Körpers zu aktivieren.

4. Lachs – Omega-3-Lieferant

Fette Fische wie Lachs, Makrele oder Hering sind reich an Ome­ga-3-Fettsäuren. Viele Studien haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren Entzündungen lindert. Eine gute pflanzliche Alternative zu Fisch ist Leinöl. Schon ein Teelöffel Leinöl im Müsli hilft dir, den Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken.

5. Curcuma – ätherische Öle

Curcuma enthält wie z.B. Ingwer oder Fenchel ätherische Öle. Diese sind schon seit Jahrhunderten für ihre antientzündliche Wirkung bekannt. Ein weiterer Bestandteil von Curcuma ist Curcumin, dem eine besonders entzündungshemmende Wirkung in der ayurvedischen Heilkunde zugeschrieben wird.

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Essen gegen Entzündungen wird mit den Top 5 Lebensmitteln spielend leicht! Du kannst die leckeren Lebensmittel in Rezepte einbauen und genießen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer goldenen Curcuma Milch? 

Quellen:

  • https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/obstgemuese/entzuendungshemmende-lebensmittel/
  • https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/rheumadiaet/#:~:text=Entz%C3%BCndungshemmende%20Ern%C3%A4hrung,von%20Medikamenten%20reduziert%20werden%20kann
  • https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2007/08_07/EU08_439_443.qxd.pdf https://eatsmarter.de/blogs/live-smarter/entzuendungshemmende-lebensmittel
  • https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/entzuendungshemmer104.pdf https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28687674/

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