Yamswurzel als Heilmittel gegen PMS

Yams ist eine Heilpflanze, die uns seit Hunderten von Jahren bekannt ist und aufgrund ihrer heilenden Wirkung gerne bei Frauenleiden und darüber hinaus eingesetzt wird.

Was du alles bei der Verwendung von Yams beachten solltest und warum sie so gut für den weiblichen Hormonhaushalt ist, erfährst du hier.

Yamswurzel - was sie alles kann

CLAV Magazin Yamswurzel Knolle

In der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM wird Yams seit Anbeginn der Zeit verwendet, um die körperliche Gesundheit zu stärken. Von den amerikanischen Ureinwohnern wurde die Yamswurzel bereits für allerlei weibliche Leiden und auch oft als Verhütungsmittel eingesetzt. Letzteres ist natürlich wissenschaftlich nicht bewiesen, die heilende Wirkung bei Unterleibsschmerzen, Krämpfen und der inneren Balance aber schon. Deswegen wird sie auch heute nach wie vor gerne bei PMS und Menstruationsbeschwerden eingenommen.

Übrigens: Die Yamswurzel ist der Vorfahre der Anti-Babypille.

Denn in ihr steckt ein Hormon - Diosgenin - das dem menschlichen Progesteron sehr ähnlich ist. Daraus wurde in den 1930er Jahren die erste Verhütungspille hergestellt.

Aber nicht nur bei Frauenleiden ist Yams besonders vorteilhaft. Die wilde Pflanze soll eine knochenstärkende Wirkung haben und so Osteoporose vorbeugen können. Die darin enthaltenen Stoffe helfen bei der Calciumaufnahme, was die Knochen stärkt und den frühzeitigen Abbau der Knochenstruktur verlangsamen soll. Außerdem werden die Proteine Kollagen I und Laminin B2 gefördert, die den Knochenaufbau im Körper unterstützen.

Frauen in den Wechseljahren können auch von der positiven Kraft der Yamswurzel profitieren. Denn genau wie bei PMS und Menstruationsbeschwerden wird auch hier der Hormonhaushalt reguliert. Das löst Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und andere Leiden, die die Wechseljahre mit sich bringen. Der erhöhte Diosgeningehalt im Yams hat eine ähnliche Struktur wie Progesteron und kann daher einer Östrogendominanz entgegenwirken. Das bedeutet, dass die Hormone ins Gleichgewicht gebracht werden und sich so wieder in einer guten Balance befinden können.

Yams bei PMS 

CLAV Magazin Yamswurzel PMS

Ein besonders wichtiger Wirkungsbereich der Heilpflanze betrifft zahlreiche Frauen jeder Altersstufe. Die PMS-Zeit vor der monatlichen Periode. Die hormonregulierende Wirkung kann bei dem prämenstruellen Syndrom Linderung verschaffen und Frauen helfen, besser in dieser Zeit zurechtzukommen. Beschwerden in dieser empfindlichen Zeit können Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen, Stimmungsschwankungen, Verdauungsstörungen, Schlafstörungen, Brustspannen und viele weitere sein.

Die Wurzel enthält zahlreiche Vitamine, Mineralien und das bereits erwähnte hormonähnliche Diosgenin, das unseren Hormonhaushalt wieder ausgleichen kann. Disogenein ist die Vorstufe des Progesterons, das für den weiblichen Zyklus verantwortlich ist. Die enthaltenen Mineralstoffe Zink, Eisen, Mangan und Kupfer sowie die Vitamine B und C helfen bei der Blutbildung und einer ausgleichenden Körperfunktion.

Yams für Männer

Neben den bereits erwähnten Wirkungsbereichen dieser Heilpflanze haben wir bisher eine Gruppe ausgelassen: die Männer.

Auch sie können von der heilenden Wirkung der Yamswurzel profitieren. Männer produzieren ebenfalls das Hormon Östrogen, nur in deutlich geringerem Maße als Frauen. Aber auch sie können ebenfalls an einer Östrogendominanz leiden. Zwar haben Männer keine typischen Symptome von PMS, aber sie können auch Stimmungsschwankungen und andere Herausforderungen haben. So soll der Extrakt der Yamswurzel beispielsweise bei schwachem Bartwuchs, gegen Stimmungsschwankungen oder gegen sexuelle Unlust und Ruhelosigkeit helfen können. Auch eine gesunde Prostatafunktion kann bei Männern durch den regelmäßigen Verzehr der Yamswurzel unterstützt werden.

Darauf solltest du bei der Zubereitung achten

CLAV Magazin Yamswurzel gekocht

Bei der Zubereitung und dem Verzehr der Yamswurzel solltest du darauf achten, dass sie nicht roh verzehrt wird. Im rohen Zustand enthält sie Giftstoffe, die für unseren menschlichen Organismus schädlich sein können, daher sollte sie vor dem Verzehr immer gebraten oder gekocht werden.

Die ganze Wurzel findet man meistens in Asia-Läden. Du kannst sie ähnlich wie Kartoffeln oder Süßkartoffeln zubereiten, indem du sie schälst und im Salzwasser kochst. Das Wasser solltest du dabei immer wegschütten, da der Giftstoff Oxalsäure ins Wasser übergeht.

Quellen:

Alle unsere Artikel werden von Ernährungswissenschaftlern geschrieben und von Fachexperten auf inhaltliche Qualität geprüft.

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