Wie du deine innere Ruhe finden kannst

Du willst endlich wieder abschalten können und dich ausgeglichen fühlen? Wir verraten dir, wie du in wenigen Schritten wieder deine innere Ruhe finden kannst.



Inhaltsverzeichnis

  1. Innere Ruhe finden
  2. Wie macht sich innere Unruhe bemerkbar?
  3. Mache dich deiner inneren Unruhe bewusst
  4. Finde den Auslöser für deine innere Unruhe
  5. Überlege dir wie du in dieser Situation lieber reagieren möchtest
  6. Weitere Tipps für mehr innere Ruhe
  7. Innere Ruhe finden mit Entspannungstechniken
  8. Fazit

 

Innere Ruhe finden lernen

Kennst du auch Menschen, die scheinbar durch nichts aus der Ruhe zu bringen sind? Egal wie stressig es wird, sie scheinen immer einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wir haben eine gute Nachricht für dich: Das kannst du auch. Denn innere Ruhe ist keineswegs angeboren. Sie ist für jeden Menschen erlernbar. Wir haben für dich verschiedenste Methoden gesammelt und erklärt, damit du deine innere Ruhe wiederfindest.

2. Wie macht sich innere Unruhe bemerkbar?

Das Gegenteil von innerer Ruhe ist die innere Unruhe. Diese kommt häufig bei Menschen vor, die viel Stress in Alltag und Beruf verspüren. Dauerhaft unterdrückte Emotionen sorgen dafür, dass es dir mit der Zeit immer schwieriger fällt deine innere Ruhe zu finden.

Stattdessen macht sich die innere Unausgeglichenheit körperlich und psychisch in dir bemerkbar. Dies kann sich durch chronische Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, muskuläre Verspannungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit, mentale Verstimmtheit und sogar durch Zittern der Hände zeigen.

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3. Mache dich deiner inneren Unruhe bewusst

Um wieder innere Ruhe zu finden, kannst du dir zuallererst bewusst machen, was gerade eigentlich in dir vorgeht. Alle Tipps, die du in diesem Beitrag noch bekommst, funktionieren nur halb so gut, wenn du dich nicht darauf einlässt dein Inneres wahrzunehmen.

Welche Gefühle herrschen gerade in dir? Welche davon versuchst du vielleicht schon seit längerem zu unterdrücken und warum? Statt die Gefühle weiter zu verdrängen, lasse sie nun einmal zu.

Gib ihnen Raum sich zu entfalten. Egal ob Wut, Trauer, Angst oder welche Emotionen du so lange verdrängt hast, sie sorgen dafür, dass du innerlich unruhig und aufgewühlt bist.

Versuche deine Emotionen nicht in gut oder schlecht, positiv oder negativ zu bewerten. Du kannst stattdessen die Position eines stillen Beobachters einnehmen und versuchen neutral zu beschreiben, was gerade in dir passiert. Deine Emotionen wollen dir nichts böses. Stattdessen möchten sie dich auf etwas hinweisen.

Wie ein Paketbote, der an deine Haustür klopft - Je mehr du versuchst ihn zu ignorieren, desto lauter wird sein Pochen, bis er anfängt Sturm zu klingeln. Ignoriere deine Emotionen nicht. Öffne lieber die Tür und lass dich auf sie ein.

4. Finde die Auslöser für deine innere Unruhe

Neben der Wahrnehmung deiner Emotionen, die wichtige Begleiter auf deinem Weg zu inneren Ruhe sind, ist es ebenfalls sinnvoll, ihren Ursprung zu finden. Nur wenn du weißt was dich um deine innere Ruhe bringt, kannst du Handlungen unternehmen, um dein Ziel zu erreichen.

Auch hier geht es wieder um das bewusste Wahrnehmen. Denn sehr wahrscheinlich bist du in manchen Situationen schon voll in deiner inneren Ruhe, während du dich in anderen Momenten schnell gestresst fühlst.

Situationen, die vielen Menschen ihre innere Ruhe kosten, sind beispielsweise Klausurphasen und Prüfungen in Schule oder Studium. Wichtige Bewerbungsgespräche oder im Beruf bei Präsentationen, im Feedbackgespräch oder bei Verhandlungen.

Aber auch Beziehungsprobleme, Stress mit Kollegen und Vorgesetzten oder finanzielle Unsicherheiten zählen zu den häufigsten Stressoren, die innere Ruhe kosten.

Vielleicht ist dir die eine oder andere Situation bereits bewusst. Versuche in Zukunft aber noch öfter auf dein Inneres zu achten und so herauszufinden, wann du ruhig und gelassen bist und wann sich innere Unruhe in dir breit macht.

5. Überlege dir wie du in dieser Situation lieber reagieren möchtest

Im nächsten Schritt erinnere dich einmal an die Situationen, die du als Auslöser für deine innere Unruhe gefunden hast. Begib dich gedanklich wieder in diese Situation.

Überlege dir jedoch auch, wie du beim nächsten Mal in dieser Situation reagieren könntest. Wie könntest du in der Situation möglichst positiv reagieren?

Wie würde die Situation optimalerweise für dich ablaufen? Baue dir dein Best-Case-Szenario, mit dem du und alle Beteiligten am Ende voll zufrieden sind.

 

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6. Weitere Tipps für mehr innere Ruhe

Zusätzlich zu den beiden oben genannten Methoden für mehr innere Ruhe helfen dir vielleicht auch die folgenden Denkmuster.

Hör auf dich zu vergleichen

Viele Menschen neigen dazu sich mit anderen zu vergleichen. Entweder in dem sie sich selbst als etwas Besseres sehen, als andere (der Vergleich nach unten) oder was häufiger vorkommt, der Vergleich mit Menschen, die bereits da sind, wo man selbst gerne sein würde (Vergleich nach oben).

Während der Vergleich nach unten dich selbstbewusst und unter Umständen sogar arrogant wirken lässt, sorgt der Vergleich nach oben vor allem für Unsicherheit und einen geringen Selbstwert.

Fakt ist: Du weißt nie genau, wie es bei den anderen Menschen wirklich aussieht. Wie sie sich fühlen. Welchen Weg sie gegangen sind und welche Baustellen sie haben.

Statt zu allen Seiten zu schauen und zu gucken, was die anderen machen, konzentriere dich auf dich selbst. Arbeite an deinen Fähigkeiten und mach dir bewusst, was du bereits kannst und erreicht hast.

Dankbarkeit

Der menschliche Geist reagiert wie Klett auf schlechte Erfahrungen und wie Teflon auf gute. Deswegen empfehlen wir dir in diesem Schritt dein Bewusstsein einmal ganz gezielt auf all die guten Dinge zu lenken, die dir in den letzten Tagen, Wochen und Monaten widerfahren sind.

Erinnere dich an besondere Erlebnisse und Menschen, die dir begegnet sind. Mach dir all die kleinen und großen Dinge bewusst für die du bereits jetzt dankbar sein kannst. Schreibe dir dazu am Ende des Tages 3 positive Dinge auf, die dir widerfahren sind.

Dabei ist es egal wie “groß” oder “klein” diese Dinge sind. Vielleicht hat dir ein Unbekannter in der Bahn zugelächelt? Dein Bus kam pünktlich, das Essen war lecker?

Schreibe deine persönlichen 3 Erlebnisse auf und lerne dich darüber zu freuen.

Perfektionismus abstellen

Perfektionismus raubt dir unnötig viel Zeit und Nerven. Denn wir wissen alle, dass es immer noch ein bisschen besser geht. Doch ist das wirklich immer nötig?

Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich gerne in Kleinigkeiten und Details verzetteln, ist es vielleicht an der Zeit etwas Neues auszuprobieren. Nimm dir fürs nächste Mal einfach vor dein Projekt zu 80 % statt zu 110 % fertig zu stellen und lass dich überraschen, wie es ankommt.



7. Innere Ruhe finden mit Entspannungstechniken

Wenn du es schaffst deinen Körper zu entspannen, wird sich auch dein Geist leichter entspannen können. Diese Verbindung machst du dir mit den folgenden Entspannungstechniken zu nutzen.

Atemtechniken

Hast du dich schon mal mit deiner Atmung beschäftigt? Unter Stress atmen wir eher flach und nur in den Brustkorb. Wenn wir dagegen entspannt sind, atmen wir tief in die Bauchhöhle.

Nimm dir einmal 5 Minuten Zeit, um dich nur auf deine Atmung zu konzentrieren. Atme während dieser Zeit ganz tief in deinen Bauch ein und ganz langsam wieder aus. Beobachte nach den 5 Minuten, wie sich dein Zustand verändert haben.

Meditation und Achtsamkeitstraining

Wenn dir das Thema “bewusstes Wahrnehmen” noch schwer fällt, können dir Meditation und Achtsamkeitstraining helfen.

Beide Techniken sind gut dafür geeignet deinen Tag zu entschleunigen und deinen Fokus einmal nur auf deine Wahrnehmung zu legen. Beobachte hierbei auch, wie sich deine Stimmung verändert.

Finde deinen Sport

Sport ist ebenfalls eine gute Entspannungsmethode, um Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden. Wenn du oft sitzend arbeitest und dich mental verausgabst, kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Körper und Geist.

Vielleicht ist dein Geist schon erschöpft, dein Körper aber noch unausgelastet? Durch regelmäßiges Training, wie HIIT, Krafttraining oder auch moderates Ausdauertraining sorgst du für den körperlichen Ausgleich.

Schon während des Trainings wirst du merken, dass du dich gar nicht mehr auf die Dinge konzentrieren kannst, die dich vorher noch beschäftigt haben.

Nachdem du dich ausgepowert hast, wirst du feststellen, wie auch in deinem inneren wieder mehr Ruhe einkehrt.

Wellness

Vielen Menschen helfen auch Wellness-Aktivitäten, wie Massagen, Saunieren, Sole- oder Basenbad um abzuschalten. Bei allen diesen Beispielen kommt es zu einer langsamen Entspannung der Muskeln. Häufig folgt auf die körperliche Entspannung schon bald auch die Psychische.

Ausgewogene Ernährung

In manchen Fällen, können Anzeichen für innere Unruhe, wie Nervosität, Gereiztheit, Zittern, Schlaf- und Konzentrationsstörungen auch durch einen Nährstoffmangel entstehen. Um diesen Grund auszuschließen, ist es sinnvoll auch auf deine Ernährung zu achten.

Diese sollte möglichst ausgewogen und reich an vitalstoffreichen Lebensmitteln, wie frischem Obst, Gemüse, aber auch Nüssen Hülsenfrüchten sein. Ergänzend kannst du außerdem auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

8. Fazit

Um innere Ruhe zu finden, hast du verschiedenste Möglichkeiten. Nicht jede Methode funktioniert bei jeder Person gleich. Was bei manchen sofort zu mehr inneren Ruhe führt, kann bei anderen überhaupt keinen Effekt haben.

Besonders hilfreich ist es jedoch, dir über deine Emotionen bewusst zu werden und dir Zeit zu nehmen. Diese anzunehmen und im richtigen Moment zuzulassen, statt sie dauerhaft zu unterdrücken.

Alle unsere Artikel werden von Ernährungswissenschaftlern geschrieben und von Fachexperten auf inhaltliche Qualität geprüft.

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